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Was sind eigentlich
"Oldies" ? |
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Oldies sind "alte Songs"
verschiedener Musikrichtungen und Epochen. In
der Regel handelt es sich um
Unterhaltungsmusik; Klassik zählt eher nicht
dazu. So ziemlich alles, was nach Ende des
Zweiten Weltkriegs und vor Ausbruch der
Glamrock-Welle aus den USA und England kam,
wird landläufig als Oldie bezeichnet, darunter
Doo-Wop, der frühe Rock'n'Roll, gesungene
Jazz-Standards, Motown Soul oder Bubblegum.
Bei den "Oldies-Fans" teilen sich die Lager.
Die Einen lieben ausschließlich die Musik der
50-er, andere bevorzugen die 60-er und 70-er
Jahre, oder die der 80-er/90-er Jahre. Der
Musikgeschmack ist so unterschiedlich wie der
Mensch als solches. Ganze Fernsehsendungen
beschäftigen sich mit "Oldiemusik" und die
Plattenindustrie wirft haufenweise Tonträger
mit Titeln wie "Oldies but Goldies" usw.
auf den Markt. Die alten Songs sind einfach
beliebt und werden bei Familienfeiern "im
trauten Heim" genauso gerne gehört wie auf
Stadt- und Straßenfesten, Ü-30-Partys und
anderen Events. "Oldie-Fans" findet man in
jeder Generation. Junge Menschen entdecken
plötzlich die englischsprachigen Hits aus
"Großmutters Zeit" oder die Lieblingshits der
Eltern. Die Musik der eigenen Jugendzeit weckt
schöne Erinnerungen und beeinflußt dadurch
positiv.
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Sicherlich ist das das Geheimnis,
warum bei "Oldie-Partys" immer gute Laune
herrscht. Wer kennt, und liebt nicht
die alten Songs? Titel wie "Stand by me"
(Ben E. King), "My
Girl" (Temptations) und "Unchained
Melodie" (
Righteous Brothers)
sind immer noch Dauerbrenner und wurden von
der Filmindustrie als Soundtracks wieder entdeckt.
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Kevin Henderson hat
über 500 Oldietitel (Rock´n Roll, Soul,
Country, Country-Rock und Balladen) im Gepäck
und trifft somit den Musikgeschmack eines
breiten Publikums.
Donnernden Applaus erntet er immer wieder für
seine Interpretationen der Lieder von z.B. Ben E.King, Drifters,
Roy Orbison,
Cliff Richard, Glenn
Campbell, Spencer Davis Group, Johnny Cash, Alan Jackson, Garth
Brooks, Tom Jones, Temptations, Beatles,
BeeGees, Platters und anderer Größen der
Musikbranche. Insbesondere liebt Henderson die Musik
der 60-er; hat aber auch Oldies der anderen
Epochen, Ende der 50-er, bis Ende der 70-er
Jahre, sowie neuere Songs im Gepäck.
Je nach Location singt und spielt er auch
mal unplugged - nur mit der
Akustikgitarre.
Zu
welchen Auftritten Sie Kevin Henderson
buchen können lesen Sie hier:
Über Kevin |
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50-er Jahre. Der Rock´n Roll:
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Rock'n'Roll aus
den 1950ern teilt sich hauptsächlich in zwei
Lager: Der aus dem frühen Country und Delta
Blues hervorgegangene Rockabilly, dessen
Popularität eng mit der Elvis Presleys
verknüpft ist, und auf der anderen Seite eine
Spielart des Rock'n'Roll, die sich mit Big
Joe Turner, Wynonie Harris oder Louis Jordan
mehr am Boogie Woogie und Gospel orientiert.
Lang bevor Elvis, Jerry Lee Lewis oder Chuck
Berry den Stil in der zweiten Hälfte der 50er
Jahre für die Radiolandschaft und eine
vornehmlich weiße Teenie-Gemeinde aufbereiten,
ist Rock'n'Roll das Party-Phänomen schlechthin
in den Kellerclubs der afroamerikanischen
Bevölkerung und kapriziert sich bereits in
seiner Frühform auf die drei Grundwerte:
Frontmann mit Leadgitarre, sexuelle
Freizügigkeit und ein gesundes Maß an
Misstrauen gegenüber Authoritäten.
Der Rock' n' Roll der 50er
Jahre beschwingte auch die Modewelt. Film und
Fernsehen verbreiteten die neuen
amerikanischen Trends. Insbesondere Filmdiven
wie Marilyn Monroe, nahmen ebenso Einfluss auf
die Mode wie der King of Rock, Elvis Presley.
Neben ihm wurden Schauspieler wie James Dean,
Marlon Brando und Montgomery Clift zu
Jugendidolen. Die Teenager imitierten ihre
Vorbilder und verhalfen der Modeindustrie zu
großem Aufschwung.
Mit dem Rock' n' Roll kam nicht
nur ein neuer Musikstil auf, der Rock' n' Roll
prägte eine ganze Generation: es entstand ein
neues Lebensgefühl unter den Jugendlichen, das
sie in Konflikt mit der Generation ihrer
Eltern brachte. Nicht selten wurde der Rock'
n' Roll als "Affentanz" bezeichnet und die
Anhänger der Musik als "Wilde" oder "wildgewordene
Wahnsinnige". Im Deutschland des
Wirtschaftswunders setzte sich für die Fans
des Rock' n' Roll der Begriff "Halbstarke"
durch, in England "Teddy Boys". Die
so genannten "Halbstarken" prägten eine
Jugendkultur und Mode wurde zu einem
Millionengeschäft. Die Mädchen trugen
Caprihosen und breite Gürtel, sie banden ihre
Haare zu lustig im Takt wippenden
Pferdeschwänzen zusammen und zogen Petticoats
unter ihre weiten Röcken. Bei den Jungen waren
Röhrenjeans, Ringelsöckchen, spitze Schuhe,
weite Sakkos, schwarze Lederjacken und
Krawatten aus schwarzen Samtbändern angesagt.
Die Haare wurden mit Pomade nach hinten
gekämmt und vorne zu einer Elvistolle
modelliert. Rock' n' Roll war nicht allein
Musik, sondern er wurde in einen eigenen
Kontext aus Mode, Freizeitritualen und einer
generationsspezifischen Lebensweise
eingebunden. Diese erstmalige Verbindung von
Musik, Mode und Lebensgefühl zieht sich von
nun an durch die Geschichte des Mainstream.
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1956
sang
Elvis
Presley vom Heartbreak Hotel,
1957 schmetterte
Paul Anka "Diana" und Elvis schwang
die Hüften zum
"Jailhouse
Rock".
Als die
fünfziger Jahre
endeten, war die Popkultur in eine neue Phase
getreten.
Elvis Presley
hatte dem Rock 'n' Roll eine weltweite
Popularität verschafft, die bis dahin
ihresgleichen suchte. Kaum ein
Musikprojekt, das bei der Jugend
Anklang finden wollte, konnte sich
diesem Sog völlig entziehen. So wurde
beispielsweise für einige Jahre der
Twist zur dominierenden Tanzmusik.
Eine kurze Zeit lang schien es, als
mündete die Entwicklung direkt in
einen alles vereinnahmenden
Einheitssound. Doch natürlich geschah,
was in solchen Phasen der
Musikgeschichte stets geschieht:
Konkurrenzdruck und Freiheitsdrang
zwangen viele Musiker zu mehr
Originalität. |
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In England
entstand die Beatmusik, deren Speerspitze die
Beatles und
die
Rolling Stones
bildeten. Währenddessen war in den USA aus dem
Rhythm and Blues (dessen weiße Spielart der
Rock 'n' Roll war), der Soul hervorgegangen.
Einer seiner Hauptvertreter, der vor Energie
überschäumende
James Brown,
ließ seine Band so lange mit groovenden
Rhythmen experimentieren, bis aus deren Soul
schließlich Funk wurde.
In den frühen
Sechzigern
hatten Interpreten wie
Joan Baez und
Bob Dylan dem
Folk zu größerer Bedeutung verholfen. Dieser
bildete bald neben dem Beat eine wesentliche
Grundlage der Hippiemusik. Ebenfalls nicht
ohne Einfluss auf diese spirituell und
pazifistisch orientierte Bewegung blieb der
Free Jazz des Saxophonisten
John Coltrane,
dessen Meisterwerk "A Love Supreme" schon
1964 wie ein
Vorbote der Flower Power wirkte, während seine
späteren esoterisch anmutenden Aufnahmen mit
exzessiven Soli aufwarteten, deren
musikalische Radikalität auf Jahre hinaus
keine Rockband übertraf. Nicht ohne Grund
bezeichnete auch selbst
Jimi Hendrix
den
1967
verstorbenen Coltrane als sein größtes
Vorbild. |
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Die
Weltpolitik der 50er Jahre (Berliner Mauerbau,
Kubakrise und Vietnamkrieg) löste eine
Protestwelle aus, die sich nicht nur in der
Politik, sondern auch in Mode und Musik
manifestierte. Hippies traten für den Frieden
ein und machten mit ihren Aktionen auf
gesellschaftliche Missstände aufmerksam.
Studentenunruhen beherrschten die Medien.
Auf den ekstatischen Rock' n'
Roll folgte Anfang der Sechziger der Twist,
der nach einem kurzen, aber um so heftigeren
Höhepunkt in den Beat überging. Anfangs
richtete sich die Gunst des Publikums auf die
"Beatles" und die "Rolling Stones", sie traten
an die Stelle von Elvis Presley und Jerry Lee
Lewis. |
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Später wurden auch Helden, wie
"The Who", "Jimi Hendrix" und "Bob Dylan"
verehrt. Allen blieb gemeinsam, dass sie ihren
Verehrern, gerade speziell im modischen
Bereich, als Vorbildfunktion dienten. Die
Beatles erschufen Millionen von Pilzköpfen,
Pete Townshend
stärkte den Mods den Rücken, Hendrix den
Hippies und Dylan den politisch-engagierten
Studenten.
Die Hits der Drifters, Ben E. King, Janis
Joplin, Otis Redding, Everly Brothers,
Percy Sledge, Righteous Brothers, Walker
Brothers, Temptations, Yardbirds, Hollies,
Animals u.a. waren angesagt und werden auch
heute noch immer wieder gerne gehört. Dave Dee
und David Garrick wurden bwerühmt und
die Flower-Power-Generation zog 1968 mit Scott
McKenzie nach "San Francisco"
Das bekannteste Rockereignis
aller Zeiten fand Ende der 60-er Jahre statt.
1969 versammelten sich eine halbe Million
Menschen in der Nähe des kleinen Ortes
Woodstock, um den bedeutendsten Musikern ihrer
Generation zuzuhören. Drei Tage des Friedens,
der Liebe und faszinierender Musik einer Zeit,
die heute noch genauso lebendig ist wie vor
vierzig Jahren. >Das Woodstock Music
and Art Festival war ein Musikfestival,
das als musikalischer Höhepunkt der
US-amerikanischen Hippiebewegung
gilt. Es fand offiziell vom 15. bis
17. August 1969 statt, endete jedoch
erst am Morgen des 18. August. Der
Veranstaltungsort war eine Farm in
Bethel
im US-amerikanischen Bundesstaat New
York.Auf dem
Festival traten 32
Bands
und
Solisten
der Musikrichtungen Folk, Rock, Soul und Blues für
insgesamt rund 200.000 US-Dollar
Gage auf.
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Auf dem
Festivalgelände herrschten chaotische
Zustände, da die erwarteten Besucherzahlen um
ein Vielfaches übertroffen wurden. Und doch
wurde Woodstock 1969 zum wichtigsten Festival
der Musikgeschichte. Größen wie Jimmy
Hendrix, Janis Joplin, Joe Cocker, The Grateful Dead, Canned Heat und The Who
nahmen teil und feierten
ein dreitägiges "Hochamt" für Love & Peace. Bis heute gilt die haschgeschwängerte Veranstaltung als Höhepunkt der Hippie-Bewegung - als
Ausdruck für das Lebensgefühl einer ganzen Generation. |
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Jimmy
Hendrix starb nur 1 Jahr nach dem
legendären Woddstock-Festival.
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Temptations:
Hits: u.a. "My Girl" , "Get Ready
" Drifters |
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Die Siebziger
Jahre des zwanzigstens Jahrhunderts können mit
Fug und Recht als Kultjahrzehnt beschrieben
werden. Jedes einzelne dieser zehn Jahre birgt
seine eigene Geschichte durch zahlreiche
signifikante Ereignisse, die in unseren
Herzen ewig weiter leben werden. |
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1969/70 erschienen
die "Jackson 5" mit Klein-Michael auf der
Bildfläche und sangen erfolgreich ABC. Die
'Beatles" trennten sich und alle Zeichen
standen allgemein auf Sturm. Mit
Galionsfiguren wie James Brown und Bob Marley
traten der Funk und der Reggae ihre Siegeszüge
an. Politische Statements wurden unverblümter
vorgetragen. Eric Burdon erklärte den Krieg ("Declares
War") und die Stooges wüteten noch
kompromissloser als im Vorjahr. Der Folk, dem
gleichwohl hochkarätige Singer-Songwriter wie
Joni Mitchell oder Simon & Garfunkel noch die
Treue hielten, befand sich zunehmend in der
Defensive. Auch Neil Youngs steigendes
Interesse an Countryelementen erwies sich
nicht unbedingt als richtungsweisend. Statt
dessen sorgten die Erben der
Hardrock-Dinosaurier Led Zeppelin für Furore.
Deep Purple, Black Sabbath und Uriah Heep
gehörten zur Speerspitze jener stetig
wachsenden ersten Heavy Metal-Bewegung, die
man später - in Abgrenzung zum 1976 aus
Bluesrock-, Punk- und Jazzelementen
entstehenden klassischen Heavy Metal - dem
Hardrock zurechnete. Dieser wiederum
schlug ab 1974, als Kiss und AC/DC
zu wirken begannen, eine eigenständige
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Entwicklungsrichtung ein,
die allenfalls noch in loser Beziehung zum
Metal stand, während die Alten Helden sich
mehr und mehr dem Einfluss des Blues ergaben.
Die 70-er brachten aber auch Countrysongs - z.
B. Lynn Anderson mit "Rose Garden" ,
Dr. Hoock, Pussycat u.a. - in die "Hitparaden"
Abba hielt Einzug in die
Charts und brachte etliche Hits; genau wie Smokie,
Neil Diamond, Barry White, CCR, John Kincade,
Sweet, T.Rex, usw.
Tom Jones, Cliff Richard, Rolling Stones und Engelbert hielten ihre Stellung.
Die
Bee Gees waren wieder in, John
Travolta tanzte und sang "Grease".
Alice Cooper und Garry Glitter brachten
"Farbe" auf die Bühne.
Mit Pink
Floyd, ELO und Fleetwood Mc ging es dann in
die 80-er |
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